02-14Ausgabe 02/2014 im Volltext

Technik für Golfplätze

Der große Boom scheint vorbei

Das Angebot an Maschinen für die Pflege von Golfplätzen ist überschaubar. Im Wesentlichen gibt es in Österreich drei Anbieter, die sich dieses Spezialgeschäft untereinander aufteilen: Prochaska mit dem Toro-Programm, John Deere (RKM) und die Firma AZ-Tech. Auf jedem Golfplatz sind aber auch Traktoren verschiedenster Anbieter für den Einsatz mit Anbaugeräten zu finden.

Während fast jeder Amerikaner ein Golf- bag in der Garage stehen hat – immerhin gibt es in USA über 25.000 Golfplätze - wurde dem Österreicher die Liebe zum Golf nicht in die Wiege gelegt. Allerdings hat Golfen, obwohl immer noch kein Mas- sensport, auch in Österreich seinen elitä- ren Touch (jeder Golfer ist Manager, fährt Porsche oder Ferrari oder einen großen SUV und logiert nur in 5-Stern-Häusern) verloren.

Während Anfang der achtziger Jahre rund sechstausend Österreicherinnen und Ös- terreicher im Besitz einer Clubmitglied- schaft waren, sind es mittlerweile deutlich über hunderttausend, die regelmäßig ei- nen der 156 österreichischen Golfplätze frequentieren.

Mit den bestehenden Golfplätzen dürften die Möglichkeiten für Österreichs Golf- platzbauer ziemlich ausgereizt sein. Im Schnitt kamen in den letzten Jahren ein
bis zwei neue Golfplätze dazu – und dabei wird es laut Insidern in den nächsten Jah- ren auch bleiben. Nicht zuletzt auch des- halb, weil die österreichischen Vorgaben, wie die entsprechenden Umweltverträg- lichkeitsprüfungen bei der Anlage eines neuen Golfplatzes, manche Vorhaben um Jahre verzögern.

Ein weiteres Problem ist die kurze Saison von Österreichs Golfplätzen. Während in südlicheren Gegenden 12 Monate im Jahr gespielt wird, beschränkt sich bei uns die Saison auf acht bis neun Monate. Und Golf scheint im Moment auch nicht so hipp zu sein: Nach einer relativ schnellen Expansionsphase Anfang der achtziger Jahre (da hat es in Österreich rund 6.000 Golfspieler gegeben, jetzt gibt es 104.000) gab es jährlich ein solides Wachstum. Im Moment stagniert das etwas. Auch der Einkauf von Maschinen und Geräten lässt aufgrund der schlechten Witterung im letzten Jahr etwas zu wünschen übrig: Im Vorjahr gab es im Frühjahr Regen, dann kam die Dürre durch die extreme Hitze- periode und vielen Golfspielern verging die Lust zum Spielen – dadurch fehlten auf den Golfplätzen die Greenfee-Einnah- men, mit denen Neuanschaffungen getätigt werden.

Hochwertige Pflege

Hochwertige Golfplätze brauchen Top- Pflege. Zu den wichtigsten Pflegema- schinen gehören Spindelmäher für Green, Fairway und Abschlag, sowie Rough- und Semiroughmäher für höheres Gras, die mit einem Sichel-Mulchmesser ausge- stattet sind. Darüber hinaus werden wei- tere Geräte wie Aerifizierer, Besander, Bodenbearbeitungsmaschinen, Bunker- pflegemaschinen (zum Stechen der Kanten und Geräte zum Aufarbeiten und Glät- ten des Sandes), Nachsägeräte, Spritzen oder auch Pflegegeräte für Kunstrasen- flächen (z.B. beim Abschlag) benötigt. Die meisten dieser Geräte werden entweder handgeführt oder auf Transportfahrzeuge wie Traktoren auf- und angebaut.

Die Pflege der Golfplätze wird meist von Golfplatz-eigenen Mitarbeitern erledigt, es gibt aber auch Unternehmen, die sich auf die Pflege von Golfplätzen speziali- siert haben. Wobei der Trend derzeit wie- der – ähnlich wie im kommunalen Bereich – in Richtung Selbstpflege gehen dürfte. Die  drei  wichtigsten  Anbieter  bei  Golf- platz-Pflegemaschinen in Österreich sind die Firmen Prochaska/Toro, John Deere (RKM) und AZ-Tech (Jacobsen, Redexim). Bei den Golfcars sind es EZ-GO von AZ- Tech und Clubcar von Prochaska.

Effizienz- und Qualitätssteigerung

Technisch gesehen geht es auch bei Maschinen und Geräten für die Golf- platzpflege immer mehr in Richtung Effi- zienz- und Qualitätssteigerung, weniger Energieverbrauch, sowie Emissions- und Lärmverminderung – vor allem in der Nähe von Hotels oder bei stadtnahen Golfplätzen. Kein Tourist oder Anwohner ist begeistert, wenn am nahen Golfplatz um sechs Uhr früh der Lärm beginnt.

So bieten die Hersteller mittlerweile auch Hybridgeräte an, bei denen die Mäh- vorrichtung mit einem Elektromotor an- getrieben wird. Reine Akkumäher sind bereits auf dem Markt haben sich aber noch nicht durchgesetzt. Die Probleme dieser Geräte liegen vor allem im hohen Gewicht, der mangelnden Leistungs- fähigkeit, beschränkter Einsatzzeit und natürlich auch am relativ hohen Preis. Die eingesetzten Batterien sind einfach noch zu teuer und können noch nicht lange genug arbeiten.

Kein Roboter am Golfplatz

Unterschiedliche Meinungen haben die Anbieter zum Einsatz der im Garten- bereich immer beliebter werdenden Rasenroboter: Während die einen sich nicht vorstellen können, dass man Roboter am Golfplatz einsetzt, halten das andere in Zukunft durchaus für möglich – vor allem wenn das „Problem“ des richti- gen Musters gewährleistet ist.

Technisch gesehen gibt es auch noch andere Möglichkeiten, an denen derzeit geforscht wird: Etwa einem Fairway- Mäher mit Satellitentechnik.


02-14 01Die Toro Greensmaster TriFlex Aufsitzmäher sind mit Benzin- und Dieselmotor sowie als Hybridmodell erhältlich und  haben  eine Motorleistung  von 15,7 kW (21 PS), eine Schnittbreite von 150 cm, eine Schnitthöhe von 1,6 bis 25,4 mm und eine Mähgeschwindigkeit von bis zu 8 km/h. Dank effizientem Antriebssystem und geringem Luftwiderstand verbrauchen die Greens-Mäher bis zu 25 Prozent weniger Treibstoff. Die elektrische Spindeltechnologie bei den beiden Hybridmodellen ermöglicht es die Spindeln bei der Absenkung schnell zu beschleunigen um Schnittfehler auszuschließen. Da die Mähwerke mit Schnellkupplung ausgestattet sind kann man werkzeuglos und schnell vom Mähen des Greens mit 3,2 mm zum Mähen eines Fairways mit 19 mm wechseln.

02-14 02Der Hand-Greensmäher John Deere 220 E-Cut Hybrid, mit einem luftgekühlten Honda GX120 4-takt Benzinmotor (2,1 kW bei 2950 U/min),  verfügt  über  eine  frei  pendelnde, 56 cm breite QA5-Schneideinheit (mit 7- bzw. 11-Blatt-Spindel erhältlich), die eine optimale Anpassung an die Bodenkonturen ermöglicht und so den Abschlussschnitt erheblich vereinfacht. Die neue Schnitthöhenschnellverstellung erlaubt Einstellungen in Sekundenschnelle. Per Drehregler kann man die Schnittfrequenz der gewünschten Ballgeschwindigkeit auf dem Green anpassen. Ein integrierter Elektromotor erleichtert das Läppen. Außerdem verfügbar ist ein Greengroomer.

02-14 03Die Toro Greensmaster eFlex sind handgeführte Greens-Rasenmäher die von einer Lithium-Ionen-Batterie (53 Volt, 35 A/H) gespeist werden, deren Lebensdauer fünf Jahre ist und die bis zu neun normal große Greens (etwa 4.180 m²) mit einer Batterieladung mähen können. Der Greensmaster eFlex 1800 verfügt über eine Schnittbreite von 46 cm und der Greensmaster eFlex 2100 hat eine Schnittbreite von 53 cm, beide Modelle haben eine maximale Mähgeschwindigkeit von bis zu 6 km/h und sind für Schnitthöhen von 1,5 bis 25,4 mm geeignet. Durch die EZ-Turn-Technologie hat der Nutzer mehr Kontrolle: Die Geschwindigkeit des Geräts wird automatisch beim Wenden am Ende eines Mähdurchgangs verlangsamt und nach dem Wenden beim nächsten Durchgang wieder automatisch erhöht. Dadurch wird eine Beschädigung der Grünfläche verhindert und die Ausrichtung für den nächsten Durchgang ohne Produktivitätseinbußen verbessert.

02-14 04Der John Deere E-Cut Hybrid Greensmäher 2500E Diesel, mit einer Motorleistung von 14,6 kW (19,5 PS) bei 3000 U/min und einer Mähgeschwindigkeit von 7,1 km/h, hat versetzte Schneideeinheiten um Triplexringe zu vermeiden. Er hat eine Bodenfreiheit von 10,2 cm, eine Schnittbreite von 155 cm und eine seitengleich in 0,025 mm Schritten einstellbare Schnitthöhe. Die drei 55,9 cm breiten QA5 Schneideinheiten sind mit 7- bzw. 11-Blatt-Spindeln erhältlich. Ein Generator gewährleistet eine hohe Spindeldrehzahl bei reduzierter Motordrehzahl. Der E-Cut Hybrid Greensmäher 2500E ist sparsam, geräuscharm und es gibt kein Leckagerisiko da der gesamte Hydraulikkreislauf für den Spindelantrieb entfällt. Außerdem verfügbar sind Greengroomer oder neu die Turf Brush.

02-14 05Der Jacobsen Eclipse 305 (AZ-Tech) ist ein mittelschwerer, allradbetriebener Fairwaymäher mit einem Gewicht von 1.515 kg, einer Arbeitsbreite von 294 cm und einem wassergekühlten Vierzylinder-Dieselmotor mit 34,7 kW (46,5 PS) bei 2.850 U/min Leistung. Er besitzt 5 Schneideinheiten (mit 7 oder 11 Messern) die eine Arbeitsbreite von jeweils 55,9 cm und einem Schneidzylinderdurchmesser von 165 mm aufweisen. Die Schnitthöhe liegt bei 9,7 bis 38 mm mit einer Flächenleistung von 3,17 ha/h bei 12 km/h Mähgeschwindigkeit. Der jederzeit mögliche Wechsel der Auswurfrichtung zwischen Sammeln und Verteilen bedeutet maximale Flexibilität.

02-14 06Der John Deere PrecisionCut Fairway-Mäher 8700 besitzt einen leistungsstarken 3 Zylinder Dieselmotor – mit einer maximal Leistung von 31,1 kW (42,3 PS) bei 2600 U/min – mit fünf 56 cm breiten QA7- Schneideinheiten und einer Gesamtschnittbreite von 254 cm (mit 8- bzw. 10-Blatt-Spindel erhältlich). Dank eines serienmäßigen, gefederten Komfortsitzes, der verstellbaren Lenksäule (doppeltwirkender Gleichlauf-Lenk-Zylinder) und der größeren Beinfreiheit bieten diese Mäher beste Voraussetzungen für lange Arbeitseinsätze. Das Model ist auch als Hybridantrieb verfügbar.

02-14 07Die Jacobsen Eclipse 322 sind Aufsitz-Grünsmäher und in 3 Modellen erhältlich: Benzin Hybrid (luftgekühlt, 479 ccm, 14 PS), Diesel Hybrid (flüssigkeitsgekühlt, 479 ccm, 13,3 PS) und Elektro. Letzterer bezieht den kompletten Energiebedarf aus einem Block von sechs 8 Volt Batterien mit einer Lebensdauer von 6 bis 8 Jahren (ca. 2.000 Ladezyklen). Die Mähgeschwindigkeit bei allen Modellen beträgt bis zu 8,9 km/h, die Schnitthöhe liegt zwischen 1,6 bis 11,1 mm und die Arbeitsbreite bei 160 cm; außerdem 7, 9 oder 11 Messer verfügbar. Die ausschwenkbare mittlere Mäheinheit des Jacobsen Eclipse 322 erlaubt einfache Wartungsund Einstellarbeiten. Eine On-Board-Diagnostik informiert den Benutzer auf einem LCD-Bildschirm ständig über die Maschinendaten und ermöglicht eine einfache, speicherbare Einstellung der für den Einsatz notwendigen Parameter wie Schnittfrequenz oder Arbeitsgeschwindigkeit.

02-14 08Der Rough-Mäher TerrainCut 8800 von John Deere ist für Mäharbeiten im Semirough/Rough-Bereich geeignet. Die Motorenleistung des 3 Zylinder Turbodieselmotor liegt bei 31,1 kW (42,3 PS) bei 2600 U/ min. In der Kategorie der Sichelmäher mit 5 freipendelnden Sichelmähdecks bietet der Rough-Mäher 8800 nicht nur eine perfekte Bodenanpassung, sondern auch eine einfache, werkzeuglose Schnitthöhenverstellung (in 6 mm-Stufen). Leistungsstarke Vorder- und Hinterradantriebe in Verbindung mit dem serienmäßigen GRIP-Allradantrieb lassen diesen Mäher auch problemlos mit einer stark ondulierten Golfanlage fertig werden. Zudem hält er dank des doppeltwirkenden Gleichlauf-Lenk-Zylinders mühelos die Spur.

02-14 09Ohne Universaltraktor wie zum Beispiel dem Kubota L 5740 mit 58,6 PS aus der  40-er   Serie von Kubota kommt kein Golfplatz aus. Die Traktoren eigenen     sich für den Front- und Heckanbau verschiedenster Geräte wie Großflächenmäher, Vertikutierer, Bodenbearbei tungsmaschinen oder Sägeräte.

 

02-14 10Der Redexim Verti-Drain 1517 – mit einer Arbeitsbreite von 1,76 m und einer Arbeitstiefe von 155 mm – dient zur Aerifizierung (Tiefenlockerung) des Bodens, darunter versteht man die mechanische Belüftung der Rasenbodenfläche, indem mit Vollzinken (Vollmeißel) Löcher in die Rasenfläche gestochen werden. Die Zinken (beim Verti-Drain 1517 in 55 mm Abständen angeordnet) werden anschließend beim Herausziehen gekippt und heben den verdichteten Boden dadurch leicht an. Durch diesen Vorgang wird die Bodenverdichtung aufgebrochen und die Durchlässigkeit für Wasser und Sauerstoff erhöht, mit dem Ziel, das Bodenleben der aeroben Bakterien und das Rasenwachstum zu fördern. Der VertiDrain kann mit Traktoren  von  mindestens 28 PS und einer Ladekapazität von mindestens 750 kg benutzt werden, dadurch und durch sein geringes Eigengewicht von nur 520 kg ist er ideal für den Einsatz auf Golfplätzen.

02-14 11Der John Deere ProGator 2030A, mit einer 3 Zylinder Diesel-Motorleistung von 17,7 kW (24,0 PS) bei 3600 U/min, verfügt über ein vollsynchronisiertes 5-Gang-Getriebe. Er ist nicht nur für Transport verschiedenster Güter geeignet (Zuladungskapazität bis zu 1.600 kg), sondern ist durch einfachen An- und Aufbau verschiedenster Anbaugeräte flexibel einsetzbar.
Die Pflanzenschutzspritze HD200, mit einer maximalen Pumpenleistung von 113,9 l/min, fasst 750 l und ist schnell und einfach am ProGator zu befestigen (3 Steckbolzen, 3 elektrische Steckverbinder und 2 Hydraulikleitungen). Spritzbäume werden in den Breiten 4,6 m, 5,5 m und 6,4 m angeboten. Außerdem kommt die HD200 mit österreichischer Prüfplakette nach neuem Spritzmittelgesetz, einem Druckausgleich für Teilbreitenabschaltung, einem Schaummarkierer und einer Einspülschleuse.

02-14 12Das E-Z-GO RXV Golfcart (AZ-Tech) ist wahlweise mit Elektro- oder Benzin-Antrieb erhältlich. Durch den einzigartigen, neu entwickelten Wechselstromantrieb,  einem 48 Volt (4 x 12 Volt) Elektro-Wechselstrom-Motor mit einer Leistung von 3,3 kW (4 PS), ist das RXV Elektro-Modell im Vergleich zu Gleichstrom Golfcarts mit 48 Volt Motoren um bis zu 30 Prozent effektiver, was einen täglichen Leistungsgewinn von 10 Prozent ermöglicht.
Das Benzinmodell besitzt einen 1-Zylinder Benzinmotor mit einer Leistung von 9,7 kW (13 PS). Beide Carts haben eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 24 km/h. Eine ausfallsichere Parkbremse reagiert automatisch, wenn das Fahrzeug stoppt. Die branchenweit erste Automatikbremse für Golfcarts aktiviert sich selbstständig bei Bedarf auf steilen Strecken bis zu 40° Gefälle. Dieses System behält konstante Geschwindigkeiten leicht und sicher bei. Zusätzlich lädt es die Batterien bei jedem Bremsvorgang und ermöglicht so eine um bis zu 30 Prozent bessere Effektivität. Durch diese Verlängerung der Einsatzzeiten werden die langfristigen Betriebskosten gesenkt. Als Bonus bekommt man eine Fahrzeug-Garantie von 4 Jahren, die Batterien haben ebenfalls eine Garantie von 4 Jahren.


Golfplatz FAQ

Abschlag: Beim Abschlag handelt es  sich  um  eine  ebene,  zumeist rechteckige und oft leicht erhöhte Gras- fläche.  Eine  Abschlagsmarkierung  gibt den Ort an, wo der Ball abgeschlagen werden  muss  (entweder  auf  Höhe  der Markierung oder bis zu zwei Schlägerlän- gen dahinter). Abschläge machen etwa 2 Prozent der Gesamtfläche eines Golf- platzes aus, das Gras wird auf eine Höhe zwischen 5 und 10 mm geschnitten.

Green:  Das  Green  (Grün)  ist  der Zielbereich beim Golf. Hier wird der
Ball nicht durch die Luft geschlagen, sondern mit dem Putter über das Grün in Richtung Loch gerollt. Das Green macht etwa 2 Prozent der Gesamtfläche eines Golfplatzes aus. Das Gras wird bei Profi- turnieren auf eine Höhe zwischen 2,5 und 3,2 mm geschnitten, im Alltagsbetrieb können es auch 4 mm sein.

Fairway: Das Fairway (Fahrrinne) ist der  kurz  gemähte  Bereich  einer Spielbahn zwischen Abschlag und Grün und nimmt somit unter den bespielbaren Flächen des Golfplatzes den größten Raum ein. Die Fairways machen etwa 23 Prozent der Gesamtfläche eines Golf- platzes aus, das Gras wird auf eine Höhe zwischen 8 und 12 mm geschnitten.

Rough: Als Rough (Raue) werden die Teile eines Golfplatzes bezeichnet, die zwischen den Spielbahnen lie- gen. Sie dienen zur optischen Abgren- zung der Spielbahn und als Sicherheitspuffer um verschlagene Bälle aufzuhalten. Die Rough-Bereiche werden nur zweimal jährlich gemäht und ansons- ten in ihrem natürlichen Wuchs belassen. Das Rough macht etwa 70 Prozent der Gesamtfläche eines Golfplatzes aus.

Semirough: Das Semirough (Halb- raue) ist der Übergangsbereich zwi- schen Fairway und Rough. Es wird regel- mäßig gemäht, aber das Gras steht höher als auf dem Fairway, so dass leicht verzogene Bälle von ihm aufgehalten und in einigermaßen spielbarer Lage aufgefun- den werden. In seltenen Fällen gibt es zwei Semirough-Bereiche die „first cut“ und „second cut“ genannt werden, wo- bei der „first cut“ eine Schnitthöhe zwi- schen Fairway und „second cut“ auf- weist.

Bunker  /  Wasserhindernis:  Ein Bunker ist eine Grube, die in der Regel mit Sand gefüllt ist und ein Wasser- hindernis ist ein Teich – beide haben den Sonderstatus eines Hindernisses.

Loch: Das Loch ist das Ziel einer Spielbahn, in das der Ball gespielt werden soll. Es wird von einer Flagge markiert und besteht aus einem in der Oberfläche des Grüns befindlichen zylin- drischen Einsatz aus Kunststoff oder Metall, mindestens 10 cm tief mit einem genormten Durchmesser (108 mm).

Greenfee: Die Greenfee (Grünge- bühr) ist das von einem Golfspieler zu entrichtende Entgelt, wenn er auf ei- nem Golfplatz spielen möchte und dient zur Deckung der Betriebskosten einer Golfanlage bzw. bei kommerziellen Be- treibern zur Generierung eines Profits.


 

 

Der John Deere Precision- Cut Fairway-Mäher 8700 besitzt einen leistungsstar- ken 3 Zylinder Dieselmotor

mit einer maximal Leis- tung von 31,1 kW (42,3 PS) bei 2600 U/min mit fünf

56 cm breiten QA7- Schneideinheiten und ei- ner Gesamtschnittbreite von 254 cm (mit 8- bzw. 10-Blatt-Spindel erhält- lich). Dank eines serien- mäßigen, gefederten Kom- fortsitzes, der verstellbaren Lenksäule (doppeltwirken- der Gleichlauf-Lenk-Zylin- der) und der größeren Bein- freiheit bieten diese Mäher beste Voraussetzungen für lange Arbeitseinsätze. Das Model ist auch als Hybrid- antrieb verfügbar.