Ein starkes Signal für den Fachhandel in Österreich und Deutschland: Sunseeker Robotics und Foras verlängern ihre exklusive Vertriebspartnerschaft vorzeitig um mindestens vier Jahre. Mit der neuen X9-Serie und der zweiten Generation ihrer KI-Mähroboter besetzen die Partner die technologische Speerspitze – gestützt auf die logistische Kraft der Fricke Gruppe.
Mitten in einem dynamischen Marktumfeld setzen Sunseeker und Foras auf maximale Kontinuität. Die exklusive Partnerschaft für die Sunseeker Elite Fachhandelslinie wurde vorzeitig bis mindestens Ende 2030 fixiert.
Kontinuität als Erfolgsrezept
Für Torsten Bollweg, CEO EMEA bei Sunseeker, ist dieser Schritt die logische Konsequenz einer Erfolgsgeschichte: „Wir setzen klar auf Kontinuität und Verlässlichkeit“. Seit dem Marktstart Anfang 2025 entwickelte sich Sunseeker zu einer der umsatzstärksten Marken im Portfolio von Foras. Das deutsche Familienunternehmen mit Sitz in Zeven agiert als Full-Service-Partner und ist Teil der 1923 gegründeten Fricke Gruppe. Mit 35 Mitarbeitern, vier Standorten und einem 2.000 m² großen Hauptstandort inklusive Flagship Store ist Foras fest verwurzelt. Während der Fokus zu 85 % auf dem Großhandel liegt, baut Foras den Vertrieb in Österreich seit 2020 (seit 2024 mit Sunseeker) konsequent aus.
Exklusivität für den Fachhandel
Ein zentraler Strategiepfeiler bleibt das strikte Bekenntnis zum Fachhandel; Sunseeker Elite ist nicht im Baumarkt erhältlich. „Die Nähe zum Handel und die Infrastruktur der Fricke Gruppe sind zentrale Bausteine unserer Wachstumsstrategie“, so Bollweg. Für österreichische Partner entscheidend: Die Ersatzteilversorgung über Granit Parts ist langfristig gesichert. Dies bietet Planungssicherheit für Händler, die auf exzellenten Service und Reparaturfähigkeit setzen.

Innovationen in der Pipeline
Im Rahmen eines Händlermeetings gab Abdul Hirsi, Head of Aftersales bei Sunseeker, Einblicke in die Technik-Pipeline. Im Fokus stehen der Sunseeker Elite X9 und X9 Plus, die ab Mai 2026 den Markt erobern. Die Spezifikationen zielen klar auf den Profibereich und anspruchsvolle Areale. Dank Net RTK Technologie arbeiten die Geräte ohne Begrenzungskabel oder lokale Antennen.
Sicherheitsfeatures wie eine 360-Grad-Vision mit acht Kameras, iToF für Nachtsicht und dToF-Distanzmessung ermöglichen es, Hindernisse selbst bei Dunkelheit präzise zu erkennen. Die Geräte verfügen über 42 V MAX Profiakkus und Pioneer Volt Schnellladetechnik. Ein Highlight ist das „Edge Zero Trimmodul“ für randloses Mähen, das beim X9 Plus serienmäßig verbaut ist. Parallel dazu wurde die 2. Generation der X-Serie optimiert: Verbesserte Hauptplatinen, ein stabileres Chassis und ein schnell austauschbares Hinterrad erleichtern den Werkstatt-Service erheblich.
Ein Rahmen für die Zukunft
Die Allianz zwischen dem Hersteller aus Shanghai (F&E-Zentrum seit 2017) und dem Vertriebsspezialisten Foras verspricht Stabilität. Während Sunseeker die Technologie liefert, stellt Foras den Support, Schulungen und die Logistik für den österreichischen Markt sicher.
Wie diese Visionen bis 2030 umgesetzt werden, erläutern die Verantwortlichen im folgenden Gespräch. Lesen Sie im exklusiven Interview mit Ralf-Peter Matthies (GF Foras), Torsten Bollweg (Sunseeker CEO EMEA) und Horst Martens, warum sie gemeinsam einen „Platz am Podest“ anstreben.

Exklusivinterview: „Wir wollen einen Platz am Podest!“
ÖMM: Lieber Herr Bollweg, lieber Herr Matthies, lieber Herr Martens! Seit dem Marktstart von Sunseeker in Europa ist knapp ein Jahr vergangen, würden Sie für uns bitte ein kurzes Resümee ziehen. Was hat sich im ersten Jahr getan und wie soll es jetzt weitergehen?
Bollweg: Wir sind extrem zufrieden, seit dem Marktstart von Sunseeker Elite letzten Februar haben wir Stückzahlen im fünfstelligen Bereich verkauft. Mit Foras haben wir den richtigen Partner gefunden – Foras spricht die Sprache unserer Kunden. Wir sehen Foras als Bindeglied zwischen Geräteentwicklung und Markt, für den europäischen Markt braucht es Europanähe.
Matthies: Wir konnten vor allem in Deutschland bereits ein breites Fachhändlernetz aufbauen, in Österreich sind wir aktuell auf der Suche nach weiteren starken Partnern.
ÖMM: Apropos starke Partnerschaften, Sie hatten gemeint, es gäbe große Neuigkeiten zu verkünden. Lassen Sie die Katze aus dem Sack.
Bollweg: Große Neuigkeiten gibt es tatsächlich: Wir haben kürzlich beschlossen, die Partnerschaft von Sunseeker und Foras bis mindestens Ende 2030 vertraglich zu fixieren. Wir glauben fest an eine gemeinsame Zukunft und möchten unserem Partner damit maximale Planungssicherheit und Verlässlichkeit bieten – heute und in der Zukunft.
Matthies: Wir sind überzeugt von der Marke Sunseeker und sehen die Partnerschaft auch als Investment von Foras und Granit Parts in Sunseeker.
ÖMM: Was hat Sie veranlasst, diesen bedeutenden Schritt zu gehen?
Bollweg: Am Markt herrscht eine gewissen Angst vor dem fehlenden Commitment chinesischer Hersteller, dagegen möchten wir ein bewusstestes Zeichen setzen. Man kann die Partnerschaft als Hybridmodell zwischen dem Service und Netzwerk von Foras und dem technologischen Know-how von Sunseeker betrachten.
Martens: Ziel ist es, Foras weiter als verlässlichen Partner vor allem in Deutschland und Österreich zu etablieren. Dafür ist es auch wichtig, dass wir als Sunseeker weiterhin den entsprechenden Aftersales-Support gewährleisten – das schafft Vertrauen und zufriedene Partner!
ÖMM: Wie unterstützen Sie den Fachhandel in Österreich und Deutschland, welche konkreten Maßnahmen werden umgesetzt, um die Partner vor Ort zu stärken?
Bollweg: Wir, als junges Unternehmen möchten unseren Partnern einen echten Mehrwert bieten. Wir haben vor kurzem eine Kampagne mit Kurzvideos, die auf verschiedenen sozialen Netzen ausgestrahlt werden, gestartet. Ziel der Videos ist es, unsere Händler individuell als Marke in den entsprechenden Regionen zu positionieren. Die auf den Kanälen unserer Fachhandelspartner ausgestrahlten Gewinnspiele kommen auch immer sehr gut an.
Martens: Im Consumerbereich setzten wir auf Sponsoring im Bereich Fußball, wir sind beispielsweise Exklusivsponsor von Werder Bremen und haben Partnerschaften mit internationalen Vereinen, unter anderem in Frankreich und Schweden.
ÖMM: Meine Herren, das klingt sehr vielversprechend! Wagen wir abschließend einen Blick in die Zukunft, wie wird es konkret mit Sunseeker weitergehen? Was steht jetzt auf dem Plan?
Bollweg: Unserer Ansicht nach steht der Markt erst am Anfang der Automatisierung – da ist noch ganz viel Luft nach oben. Das technologische Know-how dafür sehe ich allerdings nicht in Europa, Produktentwicklung ist am Ende auch immer eine Kostenfrage. Die Technologie im „Gehirn“ des Produkts ist für uns der entscheidende Faktor. Die Challenge ist nicht, einfach eine Kamera auf ein Produkt zu montieren, da gehört viel mehr dazu!
Es sind bereits technologisch sehr ausgereifte Lösungen für weniger anspruchsvolle Gärten auf dem Markt, besonders im Bereich Commercial gibt es aber noch großes Verbesserungspotential. Im Mai kommen unter anderem die Sunseeker Elite X9 und X9 Plus Modelle auf den Markt, die verorten wir dem Bereich Semi-Commercial. Künftig werden wir unser Sortiment jedenfalls noch weiter nach oben, im Profisegment, abrunden.
Ich sehe viele Erweiterungsmöglichkeiten unseres Produktportfolios im Bereich Commercial, etwa bei den Landschaftsgärtnern. Auch Anwendungen außerhalb des Gartens, beispielsweise im Bereich autonome Reinigung, werden an Bedeutung gewinnen. Die chinesischen Roboter können besonders gut und präzise manövrieren, wie man beispielsweise im Bereich home cleaning (Saug- und Wischroboter) gut sehen kann.
Auch im Bereich landwirtschaftliche Einsatzbereiche sehe ich Potential: Ich denke in Richtung Transport – die autonomen Geräte übernehmen Transportaufgaben und reagieren auf Umwelteinflüsse.
Martens: Für die kommenden drei Jahre haben wir eine konkrete Roadmap mit neuen Ideen festgeschrieben. Es sind bereits neue Geräte im Test und in der Entwicklung – auch solche, die über das Feld der Mähroboter hinausgehen, beispielsweise in Richtung universellere Anwendungen und Kombilösungen.
Bollweg: Der Markt für autonome Rasenpflege ist noch lange nicht ausgeschöpft, die Marktdurchdringung sehen wir derzeit bei etwas 30 Prozent, da ist also noch viel Luft nach oben! Künstliche Intelligenz wird weiterhin einen riesigen Impact haben. In den kommenden Jahren wird es zu einer Marktkonsolidierung kommen, aber wir sind gut aufgestellt. 2026 streben wir eine mehr als Verdreifachung unserer Anteile gegenüber dem Vorjahr an und sind da auf einem sehr guten Weg. Für uns ist klar, 2026 wollen wir aufs Podium, unter die Top 3 Player am Markt! ÖMM: Lieber Herr Bollweg, lieber Herr Matthies, lieber Herr Martens, vielen Dank für das Gespräch!










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