Messen

agraria 2022

Erfolgreiche Leistungsschau

Endlich wieder Messe: die agraria 2022 darf eine positive Bilanz ziehen. Rund 83.200 Fachbesucher nutzen die Möglichkeit, um sich über die Themen Digitalisierung, Automatisierung, Nachhaltigkeit in der Land- und Forstwirtschaft und über Tierwohl zu informieren.

Die Eckdaten der agraria 2022, die von 23. bis 26. November am Messegelände Wels stattgefunden hat, können sich sehen lassen. 430 Aussteller zeigten auf einer Hallenfläche von 76.000 m2 ihre aktuellen Angebote und Lösungen für die Land- und Forstwirtschaft. Der ausgezeichnete Besuch, der wieder auf dem Niveau der letzten Messe 2016 lag und die zufriedenen Aussteller bestätigen die Bedeutung der Messe für die Branche. Besonders erfreulich war, dass zahlreiche Gäste aus Deutschland, Kroatien und Slowenien zur agraria kamen, selbst aus Armenien, Norwegen, Slowenien und Kroatien waren Delegationen zu Gast.

Messedirektor Mag. Robert Schneider zieht ein erfreuliches Resümee: „Die Stimmung unter den Landwirten war sehr gut und das spiegelt sich auch an den Besucherzahlen der agraria wider. Im Gegensatz zu anderen Landwirtschaftsmessen in Europa konnten wir die Besucherzahlen halten und an manchen Tagen sogar einen Zuwachs verzeichnen.“

Messeleiterin Petra Leingartner sieht den Stellenwert der österreichischen Leitmesse als bestätigt: „Die agraria Wels ist die wichtigste Informationsplattform für Investitionsentscheidungen. Der Erfolg der Messe bestätigt auch das wachsende Interesse für neue landwirtschaftliche Technologien. Durch den klaren Fokus auf drei Themenschwerpunkte und dem umfangreichen Rahmenprogramm förderte die agraria die Vernetzung zwischen den einzelnen Produktionsbereichen und zeigte umsetzbare Lösungen für jede Betriebssparte und -größe. Österreich braucht eine starke Landwirtschaft für eine sichere Versorgung – und die agraria 2022 unter dem Motto „Land. Wirtschaft. Erleben“ war der beste Beweis dafür.“

Die Trends auf der agraria 2022

Während der vier Messetage war klar erkennbar, dass die Themen Klimawandel, Energie und Tierwohl die Landwirtinnen und Landwirte stark beschäftigen. Landwirtschaft 4.0 ist in der Praxis angekommen und man setzt sich aktiv damit auseinander. Es gibt einen klaren Trend zu alternativen Bewirtschaftungskonzepten im Ackerbau, ein besseres Datenmanagement in allen Bereichen und man setzt sich sehr intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und Ökonomie auseinander. In der Landtechnik geht es immer mehr in Richtung hochwertiger, intelligenter Technik, bessere Auslastung und die Zyklen im Maschinentausch werden größer. In der Land-, Forst- und Energiewirtschaft wird weiterhin investiert, die Wirtschaftlichkeit und maximale Flexibilität stehen jedoch mehr als je zuvor im Fokus.

Die nächste agraria findet im November 2026 statt.

www.agraria.at

HYDRAC Frontlader Vitec EK 2100XL

HYDRAC präsentierte auf der agraria den neuen Frontlader EK 2100XL, geeignet für Traktoren mit bis zu rund 110 PS. Die Serienausführung überzeugt durch Features wie automatische Konsolen-Verriegelung, Parallelführung, hydraulische Kippeinrichtung, Lasthalteventil sowie Anbaukonsole ohne Hinterachsabstützung. Die Schotterschaufel misst 1,25 Meter und der Frontlader hat ein Gewicht von 560 Kilo. Der An- und Abbau mit nur einmaligem Absteigen ist denkbar einfach.

www.hydrac.com

REFORM: neue Modelle bei den Motech-Einachsern und den neuen Pick-Up Schwader VarioAlpin 250

Zum 75-jährigen Jubiläum der Motech-Baureihe führt Reform die neuen Modelle eRM9, RG12.14 und RM16.23 ein. Mit dem Pick-Up Schwader VarioAlpin 250 wird außerdem ein neues Anbaugerät vorgestellt, das speziell für den Einsatz in schwierigem Gelände entwickelt wurde.

Mit dem Motech eRM9stellt Reform einen vollelektrischer Geräteträger vor, der effizientes und umweltschonendes Arbeiten in verschiedenen Einsatzgebieten ermöglicht. Ideal für Kommunaldienst, Hauswartung, Garten- und Landschaftsbau sowie all jene Bereiche, in denen Emissionsfreiheit und geringe Lärmentwicklung wichtig sind.

Der eRM9 vereint die Vorzüge eines elektrischen Antriebskonzepts, wie hohe Durchzugskraft, geräuscharmes Arbeiten und geringe Vibrationen. Der Holm kann werkzeuglos seitlich geschwenkt, oder gedreht werden. Die in Stufen verstellbare Zapfwellendrehzahl erlaubt eine Anpassung der Drehzahl an unterschiedliche Arbeitsbedingungen und somit energiesparendere Einsätze. Mit der werkzeuglos wechselbaren Batterie wird ein durchgehendes Arbeiten ermöglicht.

Der Motech RG12.14erweitert das Einachser-Sortiment mit einer hydrostatischen Maschine, die speziell auf die Anforderungen im Garten- und Landschaftsbau sowie die Bodenbearbeitung ausgerichtet ist. Er überzeugt mit stufenlosem Fahrantrieb, werkzeuglos wechselbaren Anbaugeräten, sowie dem seitlich schwenk- und drehbarem Holm.

Eine Sortimentserweiterung gibt es zudem beim Motech RM16– dieser wird zusätzlich zur bisherigen 14 und 16 PS-Variante als RM16.23 mit 23 PS Motor angeboten.

Im Segment der Anbaugeräte stellt Reform mit dem Pick-Up Schwader VarioAlpin 250 ein leistungsstarkes Neuprodukt vor, speziell für den Einsatz in der Bergland-Wirtschaft entwickelt. Durch die Kombination aus geringem Eigengewicht und durchdachter Konstruktion mit kurzem Geräteanbaurahmen eignet sich der VarioAlpin 250 optimal für den Anbau am Metrac.

www.reform.at

Antonio Carraro

Auf der agraria präsentiert Antonio Carraro eine Auswahl seiner Modelle mit hydrostatischem und mechanischem Getriebe, für alle Sektoren der spezialisierten Landwirtschaft – von Reihenkulturen bis zu den zivilen Anwendungen.

www.antoniocarraro.it

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