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CAS – Die Allianz wächst

CAS zieht nach vier Jahren eine Zwischenbilanz: Die Allianz sieht sich als weltweite Nummer 1 bei Anwendungsvielfalt und Kundennutzen, bleibt weiter auf Wachstumskurs, will noch nachhaltiger werden und erweitert laufend das Programm.

Mehr als 300 Maschinen, 32 Marken, 1 Akku, so lautet die aktuelle Formel des Akkusystems CAS (Cordless Alliance System). Sechs Marken haben sich dieses Jahr der von Metabo initiierten Akku-Allianz angeschlossen. Die neuen Partner präsentierte CAS in einer digitalen Pressekonferenz Anfang April. „Innerhalb von vier Jahren hat sich die Zahl der CAS-Maschinen fast verdreifacht auf rund 300“, erklärt Henning Jansen, CEO von Metabo. „Mit CAS als erste Akku-Allianz weltweit haben wir unsere Vision einer hersteller- und markenübergreifenden Akkutechnologie in den Markt gebracht und ausgebaut.“, sagt Jansen.

Verstärkung für verschiedene Gewerke

„Alle unsere Partner sind auf ihrem Gebiet absolute Spitze“, erklärt Thomas Zeller, Leiter des CAS-Partnerprogramms bei Metabo. „Mit unseren jüngsten Neuzugängen haben wir Verstärkung für mehrere Anwendungsbereiche bekommen.“ So ergänzt Lamello das Angebot für die Holzbearbeitung. Promotech bringt zwei Schweißtraktoren und eine Akku-Kernbohrmaschine mit ein. Der Spezialist für TV-Inspektionstechnik RICO ergänzt das Akkusystem um eine Schiebekamera und Virax stattet seine Biegemaschine Eurostem mit CAS-Akkupacks aus. Ein Plus an Sichtbarkeit bringt Engelbert Strauss. Der Hersteller für Berufsbekleidung und Arbeitsschutz sowie Anbieter von Hand- und Elektrowerkzeugen steigt mit drei Akku-Schraubern ein. Auch beim Koffersystem setzt Engelbert Strauss auf Kompatibilität – die STRAUSS-Boxen passen auf das metaBOX-System von Metabo. Der Experte für Kabelmanagementlösungen HellermannTyton bietet mit seinem automatischen Akku-Kabelbündelwerkzeug ein Gerät, das dort Arbeit spart, wo Kabel verlegt und angeschlossen werden.

Kooperation im Mittelpunkt

„Kooperation ist vor allem im Mittelstand ein Gebot der Stunde. Das Sharing-Prinzip ist ein wichtiger Bestandteil dessen, wofür CAS im Kern steht.“, so Jansen. Ein gutes Beispiel dafür sei das jüngste CAS-Mitglied Jepson Power. Das Unternehmen bringt eine neue Akku-Metall-Handkreissäge ein, die in Kooperation mit dem CAS-Mitglied Mafell entstanden ist. „CAS erleichtert nicht nur Anwendern die Arbeit, auch die CAS-Partner profitieren von der Gemeinschaft. Wir sehen Kooperation als klaren Wettbewerbsfaktor für mittelständische Unternehmen“, betont Jansen.

Maximaler Kundennutzen

CAS bietet Anwendern doppelte Freiheit – sie können ohne Kabel arbeiten und zugleich aus mehr als 300 Maschinen von 32 Herstellern wählen. Nur ein Akku und Ladegerät sind nötig, um die gesamte Vielfalt zu nutzen. Verschiedene Gewerke, viele Geräte, aber nur ein Akku und ein Ladegerät – das ist nicht nur praktisch, sondern spart auch Zeit und Geld. „Durch CAS sind einfach deutlich weniger Akkus im Umlauf. Und das zahlt auch auf die Nachhaltigkeit des Systems ein“, erklärt Jansen.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Gibt es weniger Akkupacks und werden sie optimal genutzt, dann bedeutet das weniger Rohstoff- und Energieverbrauch und das wiederum schont die Ressourcen. „Im Vergleich zum parallelen Einsatz mehrerer unterschiedlicher, nicht kompatibler Akkusysteme spart CAS fast zwei Drittel an Akkupacks ein“, rechnet Jansen vor. Da durch CAS deutlich weniger Akkupacks im Einsatz sind, lässt sich der Verbrauch der Rohstoffe reduzieren. „So können wir innerhalb der CAS-Community zum Beispiel jährlich 20.400 Tonnen Treibhausgase einsparen. Auch bei Graphit, Kupfer, Lithium oder Cobalt reduzieren wir den Bedarf drastisch“, sagt Jansen.

„Innerhalb der nächsten drei Jahre rechnen wir mit einer Verdopplung der heute bekannten jährlichen Einsparungen. Denn zum einen werden unsere aktuellen Partner ihr CAS-Programm weiter ausbauen und zum anderen werden eine ganze Reihe an neuen Partnern dazustoßen. Das führt dazu, dass noch mehr Anwender auf CAS setzen werden. Die Konsequenz: Es sind noch weniger Akkupacks im Umlauf.“

Große Zukunftspläne

Für die Zukunft nennt Jansen klare Ziele: „Wir sind heute schon das größte markenübergreifende Akkusystem und wir bleiben auf Wachstumskurs. In verschiedenen europäischen Ländern wie Dänemark, Frankreich, Schweiz, Italien, Niederlande oder Polen sind wir mit CAS bereits präsent. Unsere Präsenz wollen wir international noch weiter ausbauen.“ Die Allianz will bis Jahresende bei 35 Partnern sein, im nächsten Jahr rechnet sie mit 50 oder mehr. Mit Blick auf die künftige CAS-Entwicklung zeigt sich der Metabo-Chef optimistisch: „Wir sind jetzt schon die Nummer eins bei der Anwendungsvielfalt und beim Kundennutzen. Unser klares Ziel: CAS soll in den nächsten Jahren eines der drei wichtigsten Akkusysteme für professionelle Anwender weltweit sein – und wir sind auf einem sehr guten Weg dahin.“

www.metabo.com

www.cordless-alliance-system.de

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Laura Fürst

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